Pfarreirat

Eine Pfarrei lebt vom Engagement, den Ideen und dem Glauben der Menschen, die sich aktiv für die Gemeinschaft vor Ort einsetzen. Die Mitglieder der Pfarrei wählen alle vier Jahre einen Pfarreirat. Dieses Gremium gestaltet, wie auch in vielen anderen Gruppen und Initiativen, gemeinsam mit dem Seelsorgeteam das Leben und Wirken der Pfarrei.

In der Satzung für Pfarreiräte im Bistum Münster heißt es: "Gemeinsam mit dem leitenden Pfarrer sowie den für die Seelsorge amtlich Beauftragten berät der Pfarreirat alle die Pfarrei betreffenden Fragen und Aufgaben, fasst Beschlüsse und trägt - gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitgliedern - Sorge für deren Durchführung. In diesem Miteinander hat der Pfarreirat teil an der Pfarreileitung."

Unser Pfarreirat wurde im November 2021 gewählt. Seine Mitglieder kommen in der Regel alle sechs bis acht Wochen zu einer Sitzung zusammen. Die Termine werden jeweils in den Pfarrnachrichten angekündigt. Die Sitzungen sind öffentlich; jede/r Interessierte kann daran teilnehmen. Das jeweils aktuelle Protokoll hängt in den Schaukästen der Kirchen aus und ist auf dieser Seiten nachzulesen.

Kontakt: über das Pfarrbüro

Gemeinsames Wochenende Pfarreirat und Kirchenvorstand

Von Freitag auf Samstag trafen sich Kirchenvorstand und Pfarreirat in der Kolpingbildungsstätte in Coesfeld.
Den Freitagabend nutzten die Mitglieder der beiden neugewählten Gremien sich gegenseitig kennenzulernen.
Am Samstag wurde gemeinsam am Thema „neue Leitungsformen für die Pfarrei“ gearbeitet.
Die Gremien wurden dabei von Jochen Hesper, ehemals Pastoralreferent und Supervisor im Bischöflichen Generalvikariat, begleitet.
Gegen Nachmittag endete das gemeinsame Treffen mit einem Kaffee.

Liste der Mitglieder seit November 2021

Beate Arnemann-Viefhues, Friederike Bartmann, Jan Baumann, Carlo Engelhardt, Charlotte Feldmann, Ulrike Homberg, Matthias Kaiser, Ute Kerpen, Margit Koch, Hubertus Krampe, Katharina Michalski, Beatrix Milde, Ulrich Orschel, Sr. Margret Rademacher, Dorothea Raspe, Marcus Schäfer, Hannah Steffen, Thomas Tönsing, Anne Waltering, Mecky Wörmann

Protokoll der Sitzung des Pfarreirats am 11. August 2022

Pfarreirat am 11. August 2022 – 19.30 Uhr bis 21.10 Uhr in St. Gottfried
Anwesend: Anna Ansmann, Beate Arnemann-Viefhus, Jan Baumann, Stefan Becker, Ulrike Homberg, Ute Kerpen, Margit Koch, Hubertus Krampe, Katharina Michalski, Beatrix Milde, Ulrich Orschel, Sr. Margret Rademacher, Dorothea Raspe, Marcus Schäfer, Hannah Steffen und Karsten Weidisch
Entschuldigt: Rieke Bartmann, Carlo Engelhardt, Charlotte Feldmann, Matthias Kaiser, Thomas Tönsing und Anne Waltering
TOP 1: Begrüßung
TOP 3 wird vorgezogen, weil der PR sich zunächst zum „Lokaltermin“ in der Gottfried-Kirche trifft.

TOP 3: Gestaltung der Gottfried-Kirche
Als Hausherr der Gottfried-Kirche begrüßt Pfr. Dierkes die anwesenden PR-Mitglieder und führt in die Thematik ein: Die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde kam zunächst in St. Gottfried zu Gebeten zusammen und feiert seit Juni, seit der Segnung des Altars durch den Bischof, vollwertige Gottesdienste. Seitdem kommen jeden Samstag etwa 50 Gemeindemitglieder zu einem mehrstündigen Gottesdienst in der Kirche und einem anschließenden Essen und Beisammensein im Pfarrheim zusammen. Für diesen Gottesdienst wird eine mit Ikonen geschmückte Ikonostase aufgebaut (konkret: ein roter Samtvorhang an Eisenstangen und -stützen), die den Altarraum von der Gemeinde trennt. Weil Auf- und Abbau relativ viel Zeit in Anspruch nehmen, hat die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde darum gebeten, alles stehen lassen zu dürfen und nur die Vorhänge zur Seite zu ziehen. Pfr. Krampe berichtet aus einem Gespräch mit Susanne Kolter (in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der Kunstkommission): Der Aufbau ist reversibel, er verunehrt nicht den Kirchenraum und er verunklart nicht die Konfession – insofern bestehen aus Sicht der Kunstkommission keine Einwände.
Folgende Punkte werden in der anschließenden Diskussion angesprochen: ● Der Aufbau sieht nicht ansprechend aus. ● Er würde in dieser Art sicher nicht vom TÜV abgenommen. ● Als Pfarrei sollten wir eine Willkommenskultur an den Tag legen und uns freuen, dass in dieser Kirche ein so lebendiger Gottesdienst gefeiert wird (vielleicht kann das eines Tages auch die Kirche retten?). ● Unsere Gemeindemitglieder müssen sich in ihrem Kirchenraum wohlfühlen. Vielleicht ist es eine Lösung, wenn der Aufbau zu hohen Feiertagen abgebaut wird?
Carlo Engelhardt hat im Vorfeld der Sitzung folgende Anträge gestellt:
a) Ist die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde zu bitten, das Aufstellen der Vorhangkonstruktion in der Gottfriedkirche auf ihre Gottesdienstzeiten zu beschränken?
b) Ist der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde zu gestatten, ihren Altar unverhüllt seitlich auf dem Berg Golgotha zu platzieren?
Der Pfarreirat stimmt darüber ab: 0 Ja-Stimmen, 2 Enthaltungen, 12 Nein-Stimmen.
Eine Abstimmung über Punkt b) hat sich durch das Ergebnis von a) erledigt.
Pfr. Weidisch wird die Thematik mit in den Kirchenvorstand nehmen, weil ein Nutzungsvertrag mit der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde geschlossen werden muss, und informiert auch Pfr. Dierkes über das
Abstimmungsergebnis. Dieser informiert die Gottfried-Gemeinde.

TOP 2: Geistlicher Impuls
Urs von Wulfen: Weniger ist mehr (Kirche in WDR 4 vom 21.7.2022) „Die Kirche, in die ich öfter gehe, wird gerade umgebaut. … Die Gottesdienste finden jetzt im Pfarrsaal statt … Nähe wächst eben manchmal dort besser, wo die Dinge einfach und klar sind.“ (▸Link)

TOP 4: Bericht aus der Gruppe Maria 2.0 / Synodaler Weg
Nach dem ersten Brief an die Mitglieder der Synodalversammlung des „Synodalen Wegs“ (vgl. Protokoll vom 24.1.2022) hat sich die Gruppe an die Pfarreiräte im Stadtdekanat Münster gewandt und gemeinsam mit den Pfarreiräten von drei anderen Pfarreien (St. Josef Kinderhaus, St. Lamberti, St. Nikolaus) einen zweiten Brief verfasst, der dem Pfarreirat nun vorliegt. Er soll zur nächsten Synodalversammlung an die Mitglieder geschickt werden, gleichzeitig an die lokale Presse (WN, Kirche und Leben). Der Pfarreirat stimmt diesem Vorgehen einstimmig zu, Ulrike Homberg unterschreibt stellvertretend für den Pfarreirat. Der Dank geht an sie, Ulrich Orschel, Carlo Engelhardt, Susanne Kolter und Marcus Schäfer für ihre Arbeit.

TOP 5: Pfarreifest
Der Gedanke, ein Pfarrfest zu veranstalten, wird wieder aufgegriffen. Es soll ein Fest zum Kennenlernen der Gemeinde St. Gottfried sein, quasi als Ersatz für das ausgefallene Fusionsfest. Dementsprechend soll
es auch in St. Gottfried stattfinden. Die Tendenz geht derzeit zu einem Termin: 20. August 2023. Darüber soll auch der Kirchenvorstand informiert werden.

TOP 6: Verschiedenes
a. Jan Baumann lädt zu verschiedenen Veranstaltungen der „Pride Weeks“ ein, u.a. zum Hissen der Regenbogenfahne am 14.8. an der Heilig-Geist-Kirche, zu einer Podiumsdiskussion am 17.8. im Pfarrsaal St. Joseph (wird live vom Bistum gestreamt) und zu einem Gottesdienst am 28.8. um 18 Uhr auf dem Kirchplatz Heilig Geist.
b. Stefan Becker legt einen Brief vor, den der Ghanakreis an den Erzbischof von Tamale (Ghana) geschickt hat, in dem die Irritation über Stellungsnahmen der Bischofskonferenz zur Verschärfung des Strafrechts zur Homosexualität deutlich zum Ausdruck gebracht wird.
c. Margit Koch berichtet von einem Treffen des Kita-Ausschusses, an dem sie und Petra Breuksch teilgenommen haben. Dabei ging es u.a. um die Zukunft der Kitas in der Pfarrei angesichts der Einrichtung weiterer Kitas im Stadtbereich.
d. Zum Thema „Pastorale Räume“ kam in der Zwischenzeit aus der Pfarrei Heilig Kreuz eine positive Rückmeldung zur Weiterarbeit in der vorgesehen Dreiergruppe mit St. Lamberti und unserer Pfarrei. Der Pfarreirat St. Joseph Münster-Süd hatte sich am 23.6. bereits positiv geäußert, im Kirchenvorstand steht der Punkt für den 17.8. auf der Tagesordnung.
e. Das Ferienlager St. Gottfried auf Ameland war super, berichtet Pfr. Weidisch, der zum gleichen Zeitpunkt als Seelsorger auf der Insel war. 
f. Die Herbstfahrt muss leider abgesagt werden, weil sich nicht genügend Betreuende finden.

Die nächste Sitzung findet am Mittwoch, 21. September 2022 um 19.30 Uhr in St. Joseph statt.
Für das Protokoll
Dorothea Raspe

▸Download als PDF-Dokument

Protokoll der Sitzung des Pfarreirats am 23. Juni 2022

Pfarreirat am 23. Juni 2022 – 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in Heilig Geist

Anwesend: Jan Baumann, Stefan Becker, Carlo Engelhardt, Charlotte Feldmann, Matthias Kaiser, Ute Kerpen, Margit Koch, Hubertus Krampe, Ulrich Orschel, Sr. Margret Rademacher, Dorothea Raspe, Marcus Schäfer, Anne Waltering, Mecky Wörmann, Susanne Kolter und Imke Sievers Entschuldigt: Beate Arnemann-Viefhus, Ulrike Homberg, Beatrix Milde, Thomas Tönsing, Karsten Weidisch

TOP 1: Begrüßung durch Marcus Schäfer Die Tagesordnung wird um zwei Punkte ergänzt: Als TOP 4 wird das Nutzungskonzept der Pfarrheime (eingebracht durch Ulrich Orschel als Vertreter des KV) diskutiert, als TOP 5 über den Umgang mit der Missbrauchsstudie gesprochen.

TOP 2: Geistlicher Impuls Hubertus Krampe spricht einige Worte zum Johannestag und Herz-Jesu-Fest, die in diesem Jahr zusammenfallen.

TOP 3: Zukunft des Themenheftes Susanne Kolter erläutert noch einmal kurz die Problemstellung.
● Arbeitsstunden von ihr und Imke Sievers können kaum in anderen Projekten gegengerechnet werden.
● Auflage (1600 Exemplaren) war bisher gut, in diesem Jahr zu hoch (möglicher Grund: keine Ankündigung in Gottesdiensten).
● Geänderte Zielgruppe: vorrangig Gottesdienstbesucher, nicht Bewohner des Südviertels.
●Argumente für die Fortführung des Themenhefts: Alleinstellungsmerkmal in Münster; ein Heft, das gut läuft, sollte nicht abgeschafft werden (Stabilität!); immerhin werden ca. 1500 Menschen damit erreicht.
●Argumente dagegen: Die Arbeitsstunden sollten besser in „Begegnungen“ gesteckt werden (Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit).
●Weitere Diskussionspunkte: Das Thema des Heftes vielleicht durch eine Woche in der Pfarrei verankern. Kann es nicht nur als Printmedium, sondern auch digital erscheinen? Könnte es eine abgespeckte Variante geben?
●Abstimmung: Soll es ein nächstes Themenheft geben? Der Pfarreirat spricht sich – bei einer Gegenstimme – dafür aus.

TOP 4: Nutzungskonzept der Pfarrheime Ausführlich diskutiert wird der Punkt, an wen die Pfarrheime vermietet werden („Personen, die auf dem Gemeindegebiet wohnen“). Grundsätzlich ist zu befürworten, dass die Häuser geöffnet und genutzt werden, aber es muss an allen Standorten jemanden geben, der mit der „Verwaltung“ beauftragt wird (Mietvertrag, Raumreservierung, Schlüsselausgabe, Prüfung der Räumlichkeiten nach der Veranstaltung). Ein weiteres Problem besteht darin, dass Vermietungen häufig langfristig stattfinden und für die kurzfristig geplanten, pfarrei-internen Veranstaltungen keine Räume mehr zu haben sind. Zudem bleibt die Frage, wie die Gelder, die durch die Vermietung hereinkommen, genutzt werden. Können sie für die Bezahlung eines „Managers“ und die Instandhaltung der Gebäude eingesetzt werden? Oder gehen sie einfach in den allgemeinen Haushalt? Der KV wird damit beauftragt, ein Konzept zu erstellen, wie die Vermietung gemanagt werden soll, bevor der PR seine Zustimmung erteilt.

TOP 5: Umgang mit der Missbrauchsstudie Nachdem die Missbrauchsstudie am 13. Juni veröffentlicht wurde, stellt sich die Frage, wie die Pfarrei damit umgeht. Viele sind aufgrund der konkreten Namen und Zahlen noch erschütterter als vorher, u.a. aufgrund der Nennung von Herrn Buckstegen (Pfarrer in Heilig Geist, später Personalchef im Bistum). Durch die „Causa Zurkuhlen“ sind wir möglicherweise wacher und sprachfähiger geworden, verfolgen eine Null-Toleranz-Politik und haben ein Präventionskonzept. Auch im TEO gibt es beispielsweise seit Jahren entsprechende Konzepte. Dennoch sollten wir in der Pfarrei, vor allem in der Arbeit mit den Messdienerinnen und Messdienern sowie in den Jugendeinrichtungen, besonders aufmerksam sein und niedrigschwellige Angebote bieten (z.B. „Kummerkasten“). Konkret gibt es ein Gesprächsangebot durch Pfr. Krampe am Freitag (24.6.) vor dem Gottesdienst in Heilig Geist. Wir könnten auch noch einmal Herrn Frings zu einer öffentlichen Veranstaltung einladen. Was den Pfarreirat betrifft, so müssen die Mitglieder noch Schulungen absolvieren. Pfr. Weidisch wird entsprechende Termine nach den Sommerferien anbieten.

TOP 6: Bericht zu der Veranstaltung „Pastorale Räume“ Am 23. Mai fand ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus PR, KV und Pastoralteams statt, mit denen St. Joseph MS-Süd einen „Pastoralen Raum“ bilden soll: St. Lamberti und Heilig Kreuz (dazu Überwasser – Citypastoral). Unterschiedlich zusammengesetzte Gruppen diskutierten die Pläne in drei Schritten: Stand der Dinge – Möglichkeiten, Grenzen, Chancen – nächste Schritte (Rückmeldung in die Gremien, ggf. weiteres Treffen im September, Rückmeldung ans Bistum im Oktober). Ein Meinungsbild an diesem Abend ergab, dass die Zusammenarbeit in dieser Gruppe – wenn es schon so sein muss – positiv gesehen wird. Der PR schließt sich diesem Meinungsbild an: Bei 4 Enthaltungen stimmt der PR dafür, diesen Weg weiterzugehen.

TOP 7: Bericht aus der Steuerungsgruppe zum Thema „Leitung“ Dorothea Raspe berichtet: Inzwischen haben zwei weitere Treffen stattgefunden: zunächst mit Frau Bude vom Generalvikariat über die allgemeine Vorgehensweise und die Möglichkeiten der Pfarrei. Im zweiten Treffen wurden konkrete Schritte vereinbart: Die Steuerungsgruppe wird am kommenden Wochenende im Info vorgestellt und bekommt eine eigene Seite auf der Website der Pfarrei, auf der über die Fortschritte informiert wird. Am 9. September findet ein Klausurtag statt, auf dem konkrete Modelle diskutiert werden sollen. Anschließend soll es ein Gespräch mit Weihbischof Zekorn und Herrn Render geben. Margit Koch regt an, den PR nach dem Klausurtag ausführlicher zu informieren (angedacht für die Sitzung 21.9.).

TOP 8: Personelle Veränderungen im Pastoralteam - Die personelle Situation des Patoralteams in der Pfarrei wird sich in näherer Zukunft dramatisch ändern. Nach dem Weggang von Stefan Rau und Michael Arnemann wird auch Pastoralreferentin Magarete Schylek im Sommer die Pfarrei verlassen. Anfang nächsten Jahres wird Pfarrer Dierkes emeritiert, das heißt, er steht der Pfarrei nur noch eingeschränkt zur Verfügung. Der PR stellt die Frage, wie die pastoralen Aufgaben dann noch zufriedenstellend durchgeführt werden können. Vielleicht kann der „Pastorale Raum“ dabei helfen. Allerdings kann es nicht darum gehen, Priester aus einer anderen Pfarrei zu schicken … Ab September wird eine neue BFDlerin in der Pfarrei arbeiten.

TOP 9: Verschiedenes
a) Dorothea Raspe dankt allen, die bei der Verabschiedung von Pfarrer Rau geholfen haben. Es war insgesamt ein sehr schöner Tag, besonders auch für ihn.
b) Zwei Mitglieder des Öffentlichkeits-Ausschusses haben – gemeinsam mit vier Hauptamtlichen – an einer Schulung der Medienagentur kampanile zur Gestaltung der Website teilgenommen. Charlotte Feldmann wird sich zukünftig der Seite der Messdiener widmen, Dorothea Raspe vorrangig den Gremien.
c) Carlo Engelhardt berichtet aus St. Gottfried, dass durch die Anwesenheit der äthiopischen Gemeinde nicht alle mit der Gesamtgestaltung der Kirche glücklich sind. Der Punkt muss im Auge behalten werden.

Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, 11. August 2022 um 19.30 Uhr in St. Gottfried statt.

Für das Protokoll Dorothea Raspe

 

▸Download als PDF-Dokument

Protokoll der Sitzung des Pfarreirats am 18. Mai 2022

Pfarreirat am 18. Mai 2022 – 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr in St. Joseph
Anwesend: Anna Ansmann, Beate Arnemann-Viefhues, Jan Baumann, Carlo Engelhardt, Lotti Feldmann,
Ulrike Homberg, Ute Kerpen, Margit Koch, Hubertus Krampe, Ulrich Orschel, Sr. Margret Rademacher, Dorothea Raspe, Stefan Rau, Marcus Schäfer, Hannah Steffen, Thomas Tönsing, Anne Waltering,
Karsten Weidisch, Mecky Wörmann
Entschuldigt: Friederike Bartmann, Matthias Kaiser, Beatrix Milde
TOP 1: Begrüßung durch Marcus Schäfer
TOP 2: Geistlicher Impuls
Zur letzten Pfarreiratssitzung von Pfarrer Rau wird im Pfarrhausgarten gegrillt. Er spricht vorm Essen ein
Tischgebet.
TOP 3: Bericht vom Wochenende mit dem KV in Coesfeld (29./30. April)
Marcus Schäfer fasst kurz zusammen: Beide Tage – der Kennenlernabend mit anschließendem gemütlichem Beisammensein und die Arbeit zum Thema „Leitungsmodelle“ mit Herrn Hesper (früher BGV) am
folgenden Vormittag – waren kurz, aber schön und intensiv. Dabei wurde Wissen zusammengetragen
und ausgetauscht. Es herrschte eine offene, positive und konstruktive Stimmung, wobei die „Herkunft“
der Teilnehmenden – PR oder KV, St. Joseph, Heilig Geist oder St. Gottfried – keine Rolle spielte. Beide
Gremien vereinbaren, in diesem Sinne weiterzuarbeiten und sich öfter in dieser Runde zu treffen.
TOP 4: Bericht zur Veranstaltung „Pastorale Räume“ (28. April)
Marcus Schäfer berichtet von der Veranstaltung, die getrennt für Haupt- und Ehrenamtliche in der
Friedensschule stattfand. Es wurde wenig Neues präsentiert, aber am Ende ein Stimmungsbild erfasst:
Die Hauptamtlichen sprechen sich für ein einziges großes Stadtdekanat aus, die Ehrenamtlichen für
anders geschnittene „Pastorale Räume“, als bisher vom Bistum vorgesehen. Über das Datum der
Umsetzung wird im Bistum noch diskutiert, aber vermutlich wird sie im Lauf des Jahres 2023 erfolgen.
Am 23. Mai treffen sich Mitglieder der Gremien und Pastoralteams aus den Pfarreien, mit denen
St. Joseph Münster-Süd in einen „Pastoralen Raum“ zusammengehen soll: St. Lamberti und Heilig Kreuz,
zudem aus Überwasser (Innenstadt!). Außer Dorothea Raspe und Marcus Schäfer (die schon am
28. April dabei waren) wird Jan Baumann an der Sitzung teilnehmen.
TOP 5: Bericht aus der Steuerungsgruppe zum Thema „Leitung“
Karsten Weidisch berichtet vom ersten Treffen der Steuerungsgruppe am 12. Mai, in der sechs
Vertreterinnen und Vertreter der vier beteiligten Gruppen (PR, KV, Team, Mitarbeitende) anwesend
waren. In diesem Treffen ging es zum einen um die Prozessstruktur (möglichst viele sollen beteiligt
werden), zum anderen um das Selbstverständnis der Gruppe (Beratungs-, nicht Entscheidungsgremium).
Die Steuerungsgruppe trifft sich wieder am 24. Mai – dann mit Frau Bude vom BGV, um zu sehen, wie
die Pfarrei auf diesem Weg begleitet werden kann.
TOP 6: Bericht aus der Gruppe Maria 2.0 / Synodaler Weg
Am 10. Mai fand ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von drei anderen Pfarreien in Münster
(St. Lamberti, St. Nikolaus, St. Josef Kinderhaus) statt, die sich auf den Aufruf der Gruppe über das
Stadtdekanat gemeldet hatten. Insgesamt verlief das Gespräch sehr gut und konstruktiv. Über die Ziele
sind sich alle einig, über Formulierungen muss jedoch noch nachgedacht werden. Anschließend will die
Gruppe in die Öffentlichkeit der Pfarreien und auch in die Presse gehen. Dadurch soll ein positives
Zeichen gesetzt werden, dass es in der Kirche auch Demokratie gibt. Details siehe beigefügtes Protokoll.
TOP 7: Bericht aus dem Öffentlichkeitsausschuss
Margit Koch berichtet über die Themen, die am 11. Mai besprochen wurden: Die Website muss weiter
gefüllt und stärker in der Pfarrei verankert werden. Damit sich neben dem Hauptverantwortlichen
Magnus Gerritsen auch andere an der Gestaltung der Website beteiligen können, findet am 23. Juni ein
Workshop mit der Agentur „campanile“ statt, an dem neben den Sekretärinnen auch zwei Ehren- amtliche aus dem Ö-Ausschuss (Lotti Feldmann und Dorothea Raspe) teilnehmen.
Ein zweites Thema war – auf Bitte von Susanne Kolter und Imke Sievers – das Themenheft: Soll es in der
derzeitigen Form (inkl. Aufwand und Kosten) weiterhin erscheinen, soll der Zeitpunkt beibehalten oder
über ein anderes Format nachgedacht werden? Ein Stimmungsbild ergibt, dass der PR einstimmig für die
Beibehaltung des derzeitigen Formats ist. Er möchte jedoch ausführlicher darüber mit den beiden
Pastoralreferentinnen ins Gespräch kommen und setzt das Themenheft als Schwerpunkt der nächsten
Sitzung.
Margit Koch spricht noch ein Thema an, das nicht im Ausschuss besprochen wurde, aber in diesen
Bereich gehört; nämlich ein Pfarreifest, das für den 21. August in Hüttrup angedacht war. Die Idee
Dabei: die „ausgefallene“ Fusion mit St. Gottfried nachholen und eine Möglichkeit der Begegnung für
viele schaffen. Momentan sieht sich niemand im PR in der Lage, ein derartiges Fest vorzubereiten. Das
Projekt wird ins nächste Jahr vertagt. Es wird der Vorschlag gemacht, dass alternativ an den einzelnen
Kirchorten kleine, zwanglose und aufwandsarme „Gemeindefeste“ nach einem Sonntagsgottesdienst
durchgeführt werden könnten; Planung und Durchführung durch dort beheimatete Gruppen.
TOP 8: Bericht aus dem Kirchenvorstand
Stefan Rau berichtet kurz aus der Sitzung am 10. Mai. Ein wesentlicher Punkt: In der Dienstanweisung
für Mitarbeitende in den Kindertageseinrichtungen wurde ein Passus geändert und lautet nun: „Im
erzieherischen Dienst ist das Mittragen und Leben der christlichen Werte und die Unterstützung des
Leitbildes der Einrichtung erforderlich.“
TOP 9: Gottesdienstordnung in St. Joseph während des Umbaus
Zwei Gesichtspunkte haben die vorgeschlagene neue Gottesdienstordnung bestimmt: Zum einen gibt es
nach Pfingsten in der Pfarrei einen Priester weniger und durch die Schließung der Josephskirche zur
Renovierung auch einen Kirchraum weniger. Zudem muss die neue Ordnung auch im Rahmen einer
neuen Ordnung für die ganze Pfarrei gesehen werden. Sie ist erst einmal vorübergehend und offen für
Diskussionen. Zwei kritische Punkte, die die Sonntagsordnung in St. Joseph betreffen, werden
angemerkt: Es wird keine Messe ohne Gesang mehr geben, obwohl einige in Corona-Zeiten darauf Wert
legen, und diejenigen, die jetzt mit Rollator oder Rollstuhl um 17 Uhr kommen, können nicht an der
Messe in der Krypta teilnehmen. Auf der anderen Seite wurde der Antonius-Gemeinde versprochen, an
der 17-Uhr-Messe in St. Antonius festzuhalten. Eine Abstimmung, ob die vorgeschlagene Gottesdienst- ordnung angenommen wird, ergibt eine weitgehende Zustimmung bei einer Gegenstimme und einer
Enthaltung.
TOP 10: Verabschiedung Pfarrer Stefan Rau
Der Tag der Verabschiedung ist inzwischen gut geplant, aber es werden noch Freiwillige gesucht, die am
Pfingstsonntag um 9 Uhr beim Aufbau helfen können. Carlo Engelhardt, Stefan Becker, Ulrike Homberg
und Marcus Schäfer melden sich. Auch Margit Koch kann helfen, aber keine Tische schleppen. Ulrich
Orschel bietet sich an, dem KV eine Mail zu schicken und dort um Hilfe zu bitten.
TOP 11: Verschiedenes
a) Ute Kerpen bittet um Unterstützung bei der Suche nach einer Gastfamilie für die neue BFDlerin,
die aus Mexiko kommt. Sie schickt eine Mail mit weiteren Informationen.
b) Am Wochenende wird in Berg Fidel der 50. Geburtstag des Stadtteils gefeiert. Auch die
Gemeinde St. Maximilian Kolbe ist daran beteiligt.
c) Am 27. Mai lädt die Queer-Gemeinde zu einem ökumenischen Gottesdienst am Wewerka- Pavillon ein.
d) Carlo Engelhardt berichtet aus St. Gottfried, dass die Mehrheit sich dafür ausspricht, das „Pfarrheim“ auch weiterhin so zu benennen. Einstimmige Zustimmung (bei einer Enthaltung).
e) Fronleichnam wird es in der Pfarrei zwei Gottesdienste ohne Prozession, aber mit sakramen- talem Segen geben: am Höttestift und in Heilig Geist, jeweils um 10.30 Uhr.
f) Am 18. September laden die Bewohnerinnen der Friedrichsburg ein: zu einer Wort-Gottes-Feier
draußen auf dem „Dorfplatz“ (dem Innenhof der Friedrichsburg)
Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, 23. Juni 2022 um 19.30 Uhr im Gemeindetreffpunkt Heilig
Geist statt.
Für das Protokoll: Dorothea Raspe

▸Download als PDF-Dokument

Protokoll Sitzung Pfarreirat 22. März 2022

Anwesend: M. Schäfer, D. Raspe, A. Waltering, U. Kerpen, S. Kolter, U. Homberg, C. Engelhardt, M. Kaiser, F. Bartmannn, S. Becker, U. Orschel, S. Rau, Sr. M. Rademacher, J. Baumann, H. Krampe, B. Arnemann-Viefhues
Entschuldigt: M. Koch, K. Michalski, H. Steffens, B. Milde, T. Tönsing
1. Bericht aus dem Öffentlichkeitsausschuss (D. Raspe)
Magnus Gerritsen ist der neue hauptamtliche Mitarbeiter für die Öffentlichkeitsarbeit. Die neu erstelle Webseite muss noch mit Informationen aus den einzelnen Gruppen gefüllt werden.
Carlo Engelhart gibt sein Engagement im Öffentlichkeitsausschuss auf.
2. Weiteres Vorgehen im Thema „Synodaler Weg“
Der Schriftverkehr mit dem Bischof ist vom PR weitergeleitet worden und kann online nachgelesen werden.
Die Initiative soll auf Stadtdekanatsebene weiterbearbeitet werden. Frau Homberg fragt nach, wer noch mitarbeiten möchte. Am 10.05.22, 19.30 Uhr findet ein Treffen statt, es folgen weitere Infos. Frau Homberg verfasst als Arbeitsgrundlage einen Briefentwurf.
3. Gemeinsames Wochenende KV/PR am 29./30. April; Verschiebung der Sitzung vom 4. Mai auf den 18. Mai?
Für das gemeinsame Wochenende in Coesfeld liegen zurzeit 23 Anmeldungen aus dem KV und dem PR vor. Herr Hesper begleitet dieses Treffen und wird mit den Teilnehmenden zum Thema „Leitung“ arbeiten.
D. Raspe schickt rechtzeitig Informationen zu und wird auch Fahrgemeinschaften koordinieren.
Da die nächste Sitzung des PR eigentlich für den 4. Mai geplant ist, dieser Termin aber direkt nach dem Wochenende wäre, wird entschieden, die Sitzung auf Mittwoch, den 18. Mai zu verlegen.
4. Bericht aus dem Kirchenvorstand (U. Orschel)
Das Außengelände des Emilien-Kindergartens wird neu gestaltet.
Die Blumenkästen am Kirchplatz von Heilig Geist sollen mit Unterstützung eines Künstlers neu gestaltet werden.
In der Steuerungsgruppe arbeiten aus dem KV H. Fuhrmann und Y .v. Wulfen mit, unterstützt durch A. Gartmann und N. Heßling. Thema ist dabei auch die Zusammenlegung zu pastoralen Räumen.
Was kann unsere Pfarre für die Flüchtlinge aus der Ukraine tun? – Die Fair-Trade Gruppe Hl. Geist hat 2100 Euro gesammelt. – Eine kleine Wohnung ist an Flüchtlinge vergeben worden, in St. Gottfried gibt es noch ein freies Zimmer und es wird überlegt, ob in das Haus in Hüttrup Flüchtlinge einziehen könnten. Die Entscheidung über die Vergabe des Hauses in Hüttrup wird vertagt. – Die alljährliche Rumänienaktion in St. Joseph wird in diesem Jahr in der ersten Maiwoche stattfinden.
5. Bericht aus der AG „Neubesetzung der Stelle des leitenden Pfarrers“
A. Waltering berichtet vom Treffen mit Weihbischof Zekorn, Frau Bude und Herrn Render und verweist auch auf den Pressebericht. Frau Bude hat angeboten, den weiteren Prozess der Neuorientierung seitens der Abt. 200 zu unterstützen und zu begleiten.
Am 28.04.22, 19.00-21.00 Uhr gibt es einen Termin zum Thema „Pastorale Räume“. D. Raspe und M. Schäfer werden für den PR daran teilnehmen.
Pfarrer Rau erläutert verschiedene Modelle der pastoralen Räume. die Aufgabenverteilung und die Leitungsfrage müssen überdacht werden.
6. Verschiedenes
1. F. Bartmann berichtet von einer geplanten Fahrradaktion, mit der der Sozialraum Gemeinde erkundet werden könnte. Ziel ist ein gemeinsames Kennenlernen der Gemeindeteile. Motto: „Vom Aa-See bis nach Berg-Fidel“. Es werden noch Ideen und Mitstreiter gesucht. Näheres wird noch besprochen.
2. Eine Diskussion über die genaue Bezeichnung der Gemeindezentren, Treffpunkte und Pfarrheime ergibt kein klares Ergebnis. Momentan bleibt alles beim Alten.
3. Bericht aus der Queer Gemeinde von J. Baumann: Es werden an verschiedenen Orten in der Gemeinde ökumenische Gottesdienste stattfinden, einmal pro Monat, am letzten Freitag. Die Aktion startet im Mai.
Für das Protokoll: B. Arnemann-Viefhues
NEUER TERMIN!
Die nächste Sitzung findet am Mittwoch, den 18. Mai 2022 im Pfarrheim St. Joseph statt.

▸Download des Protokolls als PDF-Datei

Protokoll der Sitzung vom 24. Januar 2022

Pfarreirat am 24. Januar 2022 – 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr in Heilig Geist

Anwesend: Friederike Bartmann, Stefan Becker, Carlo Engelhardt, Charlotte Feldmann, Ulrike Homberg, Matthias Kaiser, Ute Kerpen, Margit Koch, Susanne Kolter, Hubertus Krampe, Beatrix Milde, Ulrich Orschel, Sr. Margret Rademacher, Dorothea Raspe, Stefan Rau, Marcus Schäfer, Imke Sievers, Hannah Steffen, Thomas Tönsing, Anne Waltering, Mecky Wörmann
Abgemeldet: Beate Arnemann-Viefhues, Jan Baumann, Katharina Michalski. 

Tagesordnung

  • Begrüßung durch Dorothea Raspe
  • Geistlicher Impuls
  • Verabschiedung des Protokolls der letzten Sitzung 
  • Festlegung der endgültigen Tagesordnung
  • ​​​​Der Pfarreirat beschließt einstimmig, dass das Protokoll der letzten Sitzung automatisch eine Woche nach Versand an die Gremiumsmitglieder als genehmigt gilt, sofern kein Einspruch dagegen erhoben wird. Dieses gilt bis auf Widerruf für den Rest der Sitzungsperiode.
  • Personalia
    1. Im Pfarreirat findet sich kein Kandidat für die vakante Stelle des fünften Vorstands. Da der Vorstand sich uneingeschränkt arbeitsfähig sieht, wird beschlossen, dass keine weitere Ergänzung erforderlich ist.
    2. Der Vorstand stellt den Antrag, auf die Wahl eines Vorsitzenden zu verzichten, sondern möchte als Team arbeiten/auftreten. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
    3. Dorothea Raspe wird als Vertreterin des PR in den Finanzausschuss des KV (beratendes Mitglied) gewählt.
  • Wochenende mit dem Kirchenvorstand im Februar
    1. Der KV hat sich in seiner letzten Sitzung aufgrund der aktuellen Pandemielage einstimmig gegen das gemeinsame Arbeitswochenende in der Kolpingbildungsstätte Coesfeld mit dem PR Mitte Februar ausgesprochen und eine Verlegung auf einen späteren Termin vorgeschlagen. Die Entscheidung des KV trifft auf Verständnis bei der überwiegenden Mehrheit der Pfarreiratsmitglieder. Der Vorschlag, diesen Termin für ein PR-internes Arbeitstreffen zu nutzen (ggf. auch in einem kleineren Rahmen in pfarreigenen Räumlichkeiten), wird mehrheitlich aufgrund der Pandemielage abgelehnt. 
    2. Bei der Kolpingbildungsstätte soll angefragt werden, ob dort für einen späteren Zeitpunkt noch freie Termine zur Verfügung stehen.
  • AG Maria 2.0: Offener Brief Synodaler Weg, Thesenanschlag
    1. Die Arbeitsgruppe hat einen Brief an die Mitglieder des Synodalen Wegs entworfen, um diesen Mut zu machen und sie aufzufordern, für Reformprozesse zu stimmen. Die Diskussion zum Inhalt des Schreibens ergibt nur geringfügigen Änderungsbedarf bei einigen Formulierungen. Danach wird dem Schreiben in einmütiger Mehrheit zugestimmt.
    2. Da bereits am 3.-5. Februar die dritte Synodalversammlung stattfindet, soll der Brief Ende Januar an den Synodalen Weg verschickt werden. Am Wochenende der Synodal-Versammlung soll der Inhalt des Schreibens an den Kirchorten vorgestellt werden (in einmütiger Mehrheit beschlossen).
    3. Mittelfristig soll versucht werden, die anderen Pfarreiräte des Stadtdekanats für eine konzertierte Aktion zu gewinnen. Der Pfarreiratsvorstand und die Arbeitsgruppe werden hierfür Kontakt zu den Pfarreiräten aufnehmen und ihnen unser Schreiben / Anliegen vorstellen (in einstimmiger Mehrheit beschlossen).
    4. Eine Presseerklärung soll idealerweise im Rahmen der konzertierten Aktion erfolgen (mehrheitlich beschlossen.)
    5. Der Antrag, die Thesen der Maria 2.0 Bewegung bis auf Weiteres in den Schaukästen der Pfarrei auszuhängen, wird mit einmütiger Mehrheit angenommen.
  • Bericht aus dem Öffentlichkeitsausschuss
    1. Magnus Gerritsen, Pfarrsekretär für Öffentlichkeitsarbeit, und Carlo Engelhardt haben begonnen, die neue Webseite der Pfarrei mit Inhalten zu füllen. Petra Breuksch will daran mitarbeiten, sobald sie durch die Fa. Kampanile eine technische Einführung in das neu CMS erhalten hat.
    2. Die neue Webseite soll zum 1. Fastensonntag veröffentlicht werden.
  • Bericht aus der AG Neuer Pfarrer
    1. Margit Koch berichtet kurz vom ersten Treffen des Arbeitskreises.
    2. Imke Sievers stellt mögliche alternative Leitungsmodelle vor:
      • Teamgespräch von Pastoralteam & ehrenamtlichen Verantwortlichen
      • Zusammenarbeit von PR & KV
      • Verwaltungsleitung
      • Pfarreileitung von Pastoralteam und gewählten Ehrenamtlichen
      • Gemeindeleitung durch Hauptberufliche
      • Multiprofessionelle Teams
      • Leitungsteams auf Gemeindeebene
      • Leitung von pastoralen Handlungsfeldern
      • Freiwilligen-KoordinatorInnen
      • Pfarreileitung durch von Bischof beauftragte Person 
    3. Ziel aller Modelle ist es, die Seelsorge zukunftsfähig zu gestalten und Raum für Experimente und Austausch zu schaffen, um so auf sich ändernde gesellschaftliche und pastorale Bedingungen zu reagieren. Die Entscheidung liegt bei den Seelsorgenden, PR und KV vor Ort und bedarf der Genehmigung des Bischofs.
    4. Der Arbeitskreis (PR: Arnemann-Viefhues, Baumann, Koch, Waltering; KV: Fuhrmann, Gartmann, Kniesel, v. Wulfen; Mitarbeitervertretung: Müller; Pastoralteam: Kolter, Sievers, Weidisch) trifft sich am 7. Februar (20.00 Uhr), um das Sondierungsgespräch (3. März, 19.30 Uhr) mit Weihbischof Zekorn und Personalreferent Render vorzubereiten. 
    5. Pfarrer Rau wird zum 30. Mai als leitender Pfarrer entpflichtet.
    6. Ab dem 1. Juni wird Karsten Weidisch als Pfarrverwalter eingesetzt.
    7. Pfarrer Rau beginnt zum 1. September in Emsdetten (St. Pankratius) mit einer halben Stelle.
  • Verschiedenes
    1. Der Arbeitskreis Ghana berichtet, dass es in Ghana einen Gesetzesantrag zur weiteren Einschränkung der sexuellen Freiheit gibt. Dieser Antrag wird durch die Kirchen in Ghana unterstützt. Das Thema soll weiter verfolgt werden und der Arbeitskreis überlegt, wie er mit dieser Entwicklung umgehen soll.
    2. Ab dem 1. Februar und vorerst bis zu den Sommerferien ist einmal im Monat (i.d.R. samstags 7.00-10.00 Uhr) die Äthiopisch Orthodoxe Gemeinde in der St.-Gottfried-Kirche zu Gast.

Für das Protokoll 
Marcus Schäfer

Brief an die Mitglieder der Synodalversammlung des Synodalen Weges

Was uns verzweifeln lässt ... Was uns dennoch Hoffnung gibt ... Wozu wir Mut machen wollen ...

... So beginnt der Brief unseres Pfarreirats vom 24. Januar 2022 an die Mitglieder der Synodalversammlung des Synodalen Weges.

–> weiterlesen

Antwort von Bischof Felix (02.02.2022)

Der Pfarreirat