Pfarreirat

Eine Pfarrei lebt vom Engagement, den Ideen und dem Glauben der Menschen, die sich aktiv für die Gemeinschaft vor Ort einsetzen. Die Mitglieder der Pfarrei wählen alle vier Jahre einen Pfarreirat. Dieses Gremium gestaltet, wie auch in vielen anderen Gruppen und Initiativen, gemeinsam mit dem Seelsorgeteam das Leben und Wirken der Pfarrei.

In der Satzung für Pfarreiräte im Bistum Münster heißt es: "Gemeinsam mit dem leitenden Pfarrer sowie den für die Seelsorge amtlich Beauftragten berät der Pfarreirat alle die Pfarrei betreffenden Fragen und Aufgaben, fasst Beschlüsse und trägt - gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitgliedern - Sorge für deren Durchführung. In diesem Miteinander hat der Pfarreirat teil an der Pfarreileitung."

Unser Pfarreirat wurde im November 2021 gewählt. Seine Mitglieder kommen in der Regel alle sechs bis acht Wochen zu einer Sitzung zusammen. Die Termine werden jeweils in den PFarrnachrichten angekündigt. Die Sitzungen sind öffentlich; jede/r Interessierte kann daran teilnehmen. Das jeweils aktuelle Protokoll hängt in den Schaukästen der Kirchen aus.

Kontakt: über das Pfarrbüro

Gemeinsames Wochenende Pfarreirat und Kirchenvorstand

Von Freitag auf Samstag trafen sich Kirchenvorstand und Pfarreirat in der Kolpingbildungsstätte in Coesfeld.
Den Freitagabend nutzten die Mitglieder der beiden neugewählten Gremien sich gegenseitig kennenzulernen.
Am Samstag wurde gemeinsam am Thema „neue Leitungsformen für die Pfarrei“ gearbeitet.
Die Gremien wurden dabei von Jochen Hesper, ehemals Pastoralreferent und Supervisor im Bischöflichen Generalvikariat, begleitet.
Gegen Nachmittag endete das gemeinsame Treffen mit einem Kaffee.

Liste der Mitglieder seit November 2021

Beate Arnemann-Viefhues, Friederike Bartmann, Jan Baumann, Carlo Engelhardt, Charlotte Feldmann, Ulrike Homberg, Matthias Kaiser, Ute Kerpen, Margit Koch, Hubertus Krampe, Katharina Michalski, Beatrix Milde, Ulrich Orschel, Sr. Margret Rademacher, Dorothea Raspe, Stefan Rau, Marcus Schäfer, Hannah Steffen, Thomas Tönsing, Anne Waltering, Mecky Wörmann

Protokoll der Sitzung vom 24. 1. 2022

Pfarreirat am 24. Januar 2022 – 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr in Heilig Geist

Anwesend: Friederike Bartmann, Stefan Becker, Carlo Engelhardt, Charlotte Feldmann, Ulrike Homberg, Matthias Kaiser, Ute Kerpen, Margit Koch, Susanne Kolter, Hubertus Krampe, Beatrix Milde, Ulrich Orschel, Sr. Margret Rademacher, Dorothea Raspe, Stefan Rau, Marcus Schäfer, Imke Sievers, Hannah Steffen, Thomas Tönsing, Anne Waltering, Mecky Wörmann
Abgemeldet: Beate Arnemann-Viefhues, Jan Baumann, Katharina Michalski. 

Tagesordnung

  • Begrüßung durch Dorothea Raspe
  • Geistlicher Impuls
  • Verabschiedung des Protokolls der letzten Sitzung 
  • Festlegung der endgültigen Tagesordnung
  • ​​​​Der Pfarreirat beschließt einstimmig, dass das Protokoll der letzten Sitzung automatisch eine Woche nach Versand an die Gremiumsmitglieder als genehmigt gilt, sofern kein Einspruch dagegen erhoben wird. Dieses gilt bis auf Widerruf für den Rest der Sitzungsperiode.
  • Personalia
    1. Im Pfarreirat findet sich kein Kandidat für die vakante Stelle des fünften Vorstands. Da der Vorstand sich uneingeschränkt arbeitsfähig sieht, wird beschlossen, dass keine weitere Ergänzung erforderlich ist.
    2. Der Vorstand stellt den Antrag, auf die Wahl eines Vorsitzenden zu verzichten, sondern möchte als Team arbeiten/auftreten. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
    3. Dorothea Raspe wird als Vertreterin des PR in den Finanzausschuss des KV (beratendes Mitglied) gewählt.
  • Wochenende mit dem Kirchenvorstand im Februar
    1. Der KV hat sich in seiner letzten Sitzung aufgrund der aktuellen Pandemielage einstimmig gegen das gemeinsame Arbeitswochenende in der Kolpingbildungsstätte Coesfeld mit dem PR Mitte Februar ausgesprochen und eine Verlegung auf einen späteren Termin vorgeschlagen. Die Entscheidung des KV trifft auf Verständnis bei der überwiegenden Mehrheit der Pfarreiratsmitglieder. Der Vorschlag, diesen Termin für ein PR-internes Arbeitstreffen zu nutzen (ggf. auch in einem kleineren Rahmen in pfarreigenen Räumlichkeiten), wird mehrheitlich aufgrund der Pandemielage abgelehnt. 
    2. Bei der Kolpingbildungsstätte soll angefragt werden, ob dort für einen späteren Zeitpunkt noch freie Termine zur Verfügung stehen.
  • AG Maria 2.0: Offener Brief Synodaler Weg, Thesenanschlag
    1. Die Arbeitsgruppe hat einen Brief an die Mitglieder des Synodalen Wegs entworfen, um diesen Mut zu machen und sie aufzufordern, für Reformprozesse zu stimmen. Die Diskussion zum Inhalt des Schreibens ergibt nur geringfügigen Änderungsbedarf bei einigen Formulierungen. Danach wird dem Schreiben in einmütiger Mehrheit zugestimmt.
    2. Da bereits am 3.-5. Februar die dritte Synodalversammlung stattfindet, soll der Brief Ende Januar an den Synodalen Weg verschickt werden. Am Wochenende der Synodal-Versammlung soll der Inhalt des Schreibens an den Kirchorten vorgestellt werden (in einmütiger Mehrheit beschlossen).
    3. Mittelfristig soll versucht werden, die anderen Pfarreiräte des Stadtdekanats für eine konzertierte Aktion zu gewinnen. Der Pfarreiratsvorstand und die Arbeitsgruppe werden hierfür Kontakt zu den Pfarreiräten aufnehmen und ihnen unser Schreiben / Anliegen vorstellen (in einstimmiger Mehrheit beschlossen).
    4. Eine Presseerklärung soll idealerweise im Rahmen der konzertierten Aktion erfolgen (mehrheitlich beschlossen.)
    5. Der Antrag, die Thesen der Maria 2.0 Bewegung bis auf Weiteres in den Schaukästen der Pfarrei auszuhängen, wird mit einmütiger Mehrheit angenommen.
  • Bericht aus dem Öffentlichkeitsausschuss
    1. Magnus Gerritsen, Pfarrsekretär für Öffentlichkeitsarbeit, und Carlo Engelhardt haben begonnen, die neue Webseite der Pfarrei mit Inhalten zu füllen. Petra Breuksch will daran mitarbeiten, sobald sie durch die Fa. Kampanile eine technische Einführung in das neu CMS erhalten hat.
    2. Die neue Webseite soll zum 1. Fastensonntag veröffentlicht werden.
  • Bericht aus der AG Neuer Pfarrer
    1. Margit Koch berichtet kurz vom ersten Treffen des Arbeitskreises.
    2. Imke Sievers stellt mögliche alternative Leitungsmodelle vor:
      • Teamgespräch von Pastoralteam & ehrenamtlichen Verantwortlichen
      • Zusammenarbeit von PR & KV
      • Verwaltungsleitung
      • Pfarreileitung von Pastoralteam und gewählten Ehrenamtlichen
      • Gemeindeleitung durch Hauptberufliche
      • Multiprofessionelle Teams
      • Leitungsteams auf Gemeindeebene
      • Leitung von pastoralen Handlungsfeldern
      • Freiwilligen-KoordinatorInnen
      • Pfarreileitung durch von Bischof beauftragte Person 
    3. Ziel aller Modelle ist es, die Seelsorge zukunftsfähig zu gestalten und Raum für Experimente und Austausch zu schaffen, um so auf sich ändernde gesellschaftliche und pastorale Bedingungen zu reagieren. Die Entscheidung liegt bei den Seelsorgenden, PR und KV vor Ort und bedarf der Genehmigung des Bischofs.
    4. Der Arbeitskreis (PR: Arnemann-Viefhues, Baumann, Koch, Waltering; KV: Fuhrmann, Gartmann, Kniesel, v. Wulfen; Mitarbeitervertretung: Müller; Pastoralteam: Kolter, Sievers, Weidisch) trifft sich am 7. Februar (20.00 Uhr), um das Sondierungsgespräch (3. März, 19.30 Uhr) mit Weihbischof Zekorn und Personalreferent Render vorzubereiten. 
    5. Pfarrer Rau wird zum 30. Mai als leitender Pfarrer entpflichtet.
    6. Ab dem 1. Juni wird Karsten Weidisch als Pfarrverwalter eingesetzt.
    7. Pfarrer Rau beginnt zum 1. September in Emsdetten (St. Pankratius) mit einer halben Stelle.
  • Verschiedenes
    1. Der Arbeitskreis Ghana berichtet, dass es in Ghana einen Gesetzesantrag zur weiteren Einschränkung der sexuellen Freiheit gibt. Dieser Antrag wird durch die Kirchen in Ghana unterstützt. Das Thema soll weiter verfolgt werden und der Arbeitskreis überlegt, wie er mit dieser Entwicklung umgehen soll.
    2. Ab dem 1. Februar und vorerst bis zu den Sommerferien ist einmal im Monat (i.d.R. samstags 7.00-10.00 Uhr) die Äthiopisch Orthodoxe Gemeinde in der St.-Gottfried-Kirche zu Gast.

Für das Protokoll 
Marcus Schäfer

Brief an die Mitglieder der Synodalversammlung des Synodalen Weges

Was uns verzweifeln lässt ... Was uns dennoch Hoffnung gibt ... Wozu wir Mut machen wollen ...

... So beginnt der Brief unseres Pfarreirats vom 24. Januar 2022 an die Mitglieder der Synodalversammlung des Synodalen Weges.

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Antwort von Bischof Felix (02.02.2022)